Karl WendlingerBavariasports
  Horror-Wochenende in der Eifel  
 


Bei der fünften Station zum ADAC GT Masters:

Klaus Bachler erlebt in der Eifel
absolutes Horror-Wochenende

Zweimal vorzeitig out – heute kam der Steirer nach einer
Start-Kollision seines Partners erst gar nicht zum Fahren

Mit sehr viel Zuversicht war Klaus Bachler zur fünften Station des ADAC GT Masters auf den Nürburgring gereist. Am Ende gab es nur so etwas wie Ratlosigkeit . . .

„Ich kann mich nicht erinnern, wann ich das letzte Mal so ein Wochenende hatte. Nicht nur, dass uns einfach der nötige Speed fehlte, ging im Grunde eigentlich alles schief“, war Bachler kurz vor der Heimreise am Boden zerstört. Nachsatz: „Ich weiß gar nicht, ob ich überhaupt schon so ein Wochenende hatte.“

Die Fakten sind schnell aufgezählt. Beim gestrigen Qualifying erwischte Bachler laut eigenen Aussagen eine „perfekte Runde“ – dennoch gab es nur Startplatz 8. Im Rennen lief es für den Steirer dann eigentlich vielversprechend. Er hielt sich mit seinem Porsche 911 GT3 R von Schütz Motorsport stets im Vorderfeld auf, fuhr zum Schluss seines Stints bei freier Fahrt die schnellsten Runden im Feld, und übergab auf P4 an Alex MacDowall (GB). Nach einem sehr guten Stopp kam sein Teamkollege auf P5 wieder auf die Strecke, musste aber gleich zwei Konkurrenten passieren lassen, hielt dann lange die hinter ihm lauernde Meute in Schach, musste sich gegen Ende das Rennens aber geschlagen geben, wurde nach hinten durchgereicht, und musste eine Runde vor Schluss mit Reifenproblemen an die Box.

Heute war MacDowall dann unverschuldet in einen Startunfall verwickelt, wobei der Porsche links vorne derart beschädigt wurde, dass er frühzeitig an die Box kam und aufgeben musste. Damit kam Klaus Bachler heute erst gar nicht zum Fahren.

Wie eingangs schon erwähnt – ein richtiges Horror-Wochenende . . .



 
Klaus Bachler