Karl WendlingerBavariasports
  24h Nürburgring: Bachler in den Top Ten  
 


Bei der 46. Auflage des Klassikers in der Eifel:

Klaus Bachler & Co. beenden Wetter-Chaos-Rennen
auf dem Nürburgring nach 24 Stunden in den Top Ten

Mit dem Porsche 911 GT3 R von Falken Motorsport und seinen Partnern
Martin Ragginger (Ö), Dirk Werner und Sven Müller (beide D) wäre unter
normalen Bedingungen aber noch weit mehr möglich gewesen . . .

Bei jedem Team ist das Minimalziel bei einem Langstreckenrennen die Zielankunft. Die hat Klaus Bachler heute bei der 46. Auflage des ADAC Zurich 24-Stunden-Rennens auf dem Nürburgring geschafft. Am Ende gab es für ihn, seine Partner Martin Ragginger (Ö), Dirk Werner und Sven Müller (beide D) auf dem Porsche 911 GT3 R von Falken Motorsport mit dem neunten Gesamtrang unter 150 Teilnehmern (und damit zweitbester Porsche im Feld) auch ein sehr achtbares Resultat – mögliche wäre aber weit mehr gewesen . . .

Das unterstrich man bereits im Qualifying mit der zweitschnellsten Zeit! Im Rennen lief es dann für das Quartett in den ersten Stunden auch sehr gut. Schnelle und konstante Rundenzeiten hatten zur Folge, dass Bachler & Co. voll in der Spitzengruppe zu finden waren. Als dann aber die Wetter-Kapriolen mit starkem Regen und in späterer Folge auch Nebel einsetzten, brachte man die Reifen auf der nassen Strecke einfach nicht mehr auf die richtige Temperatur, musste damit die Chance auf ein absolutes Spitzenresultat begraben. Schlussendlich war das Wetter so schlecht, dass man das Rennen heute gegen Mittag sogar unterbrechen musste . . .

Klaus Bachler: „Ein Rennen unter solchen Wetter-Kapriolen habe ich noch nie bestritten. Es war so unglaublich, dass man es kaum beschreiben kann. Der Regen hat auch uns ganz besonders zu schaffen gemacht. Wir hatten große Probleme mit der Reifentemperatur. Wirklich schade. Denn solange es trocken war, waren wir absolut konkurrenzfähig, waren ganz vorne mit dabei. Aber schon ist wieder alles Geschichte. Im nächsten Jahr gibt’s den nächsten Anlauf.“

Weiter geht es für Klaus Bachler in zwei Wochen in Frankreich. Dort bestreitet er in Le Castellet seinen zweiten LMP3-Einsatz im Rahmen der französischen VdeV-Langstreckenserie. Seinen ersten Auftritt vor drei Wochen in Magny Cours gestaltete er ja siegreich.



 
Klaus Bachler