Karl WendlingerBavariasports
  Klaus Bachler mit 100 Prozent Ausbeute  
 


Die großartige Performance des Steirers hält an:

Klaus Bachler: 100 Prozent Ausbeute - und
dennoch kein Happy End am Sachsenring!

Perfekte Runde wurde beim ADAC GT Masters mit der Pole Position belohnt -
danach hatte der Porsche-Pilot im Rennen die Konkurrenz als Führender
unter Kontrolle - ein Unfall seines Partners bedeutete aber das vorzeitige Aus

Klaus Bachler war gestern bei der sechsten Station des ADAC GT Masters klar der Mann des Tages: Bereits am vormittag deklassierte er im Qualifying mit seinem Porsche 911 GT3 R vom KÜS Team75 Bernhard die Konkurrenz, und sicherte sich mit einer perfekten Runde die Pole Position!

Im Rennen übernahm der Steirer mit einem Blitzstart die Führung, ließ sich auch von zwei Safety Car Phasen nicht aus der Ruhe bringen, zog auch bei den Re-Starts wieder in Front, und kontrollierte von der Spitze aus die Konkurrenz. Zur Halbzeit übergab er auf Platz 1 an seinem belgischen Partner Adrien de Leener, der kurze Zeit später aber in einen Unfall verwickelt war, im Kiesbett landete und damit vorzeitig aufgeben musste - der mögliche Sieg oder zumindest ein Podiumsplatz waren dahin . .

Besonders bitter für Klaus Bachler, der gestern trotz 100prozentiger Ausbeute seinerseits ohne Punkte blieb.

Klaus Bachler: „Das wir das Auto nicht ins Ziel bringen konnten, war schon bitter. Trotzdem überwiegt bei mir die Freude. Denn die Runde im Qualifying war wirklich ein Hammer. Besser ging's nicht. Und in diesem starken Feld die Pole zu holen, ist schon eine tolle Sache. Na ja, und auch mein Stint war optimal. Ich hatte eigentlich über die gesamte Zeit keine Probleme, das Feld zu kontrollieren. Für mich war der gestrige Tag ein weiteres Highlight. Die letzten Wochen waren für mich schon sehr erfolgreich. Jetzt arbeite ich daran, dass es auch in den restlichen Saisonrennen ähnlich gut läuft."

Das Finale zum ADAC GT Masters findet in zwei Wochen auf dem Hockenheimring statt.



 
Klaus Bachler