Karl WendlingerBavariasports
  Bachler hauchdünn am Podium vorbei  
 


Gelungener VLN-Start: Am Ende fehlten 2,5 Zehntel auf das Podium

Klaus Bachler in der Eifel auf Platz 4!

Mit der 65. Auflage der ADAC Westfalenfahrt wurde heute auf dem Nürburgring die VLN-Langstreckenmeisterschaft 2019 gestartet. Klaus Bachler und sein deutscher Teamkollege Jörg Bergmeister fuhren dabei mit ihrem Falken-Porsche 911 GT3 R nach 2 Stunden und 45 Minuten als Gesamt-Vierte über die Ziellinie – nur knapp zweieinhalb Zehntel fehlten auf einen Podiumsplatz.

Bis es heute aber soweit war, mussten Fahrer und Zuschauer viel Geduld haben. Das schlechte Wetter mit viel Nebel sorgte für enorme Verspätung, ein verkürztes Zeittraining und auch ein, auf 2 Stunden 45 Minuten verkürztes Rennen (normalerweise vier Stunden).

Im Rennen zeigte Bachler dann einmal mehr seine Klasse, überholte in der Anfangsphase gleich fünf Konkurrenten – was auf der berüchtigten Nordschleife nicht wirklich alltäglich ist. Wie es dann weiterging, schildert der Steirer selbst:

Klaus Bachler: „Nachdem das Zeittraining durch das schlechte Wetter verkürzt werden musste, hatten wir Glück, dass wir eine halbwegs gute Runde unter grün hinbekommen haben. Mein Start war dann perfekt, ich konnte gleich von acht vor auf drei fahren. Danach mussten wir in Hinblick auf das 24 Stunden Reifentests rein bringen. Das hat uns dann mit den Standzeiten etwas zurückgeworfen. Für das Ergebnis war die Strategie nicht optimal, für das bevorstehende 24-Stunden-Rennen in Hinblick auf die Reifen jedoch schon. Aus dieser Sicht gesehen, ist der vierte Gesamtrang ein Top-Ergebnis – ich bin zufrieden. Noch dazu bin ich mir sicher, dass wir noch Potential nach oben haben.“



 
Klaus Bachler