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  Bachler vor Heimspiel in Spielberg  
 


Steirer hofft am Wochenende am Red Bull Ring auf viele Fans

Klaus Bachler: Heimrennen in Spielberg sollen
im ADAC GT Masters den Umschwung bringen!

Zwei Punkte nach zwei Veranstaltungen – das ist wahrlich nicht der Anspruch von Klaus Bachler. Im ADAC GT Masters lief es heuer für den Steirer bisher gar nicht nach Wunsch. Jetzt soll just sein Heimrennen den berühmten Umschwung bringen!

Wenn am Wochenende (7. bis 9. Juni) auf dem Red Bull Ring in Spielberg die dritte Station des ADAC GT Masters 2019 über die Bühne geht, sind das für Klaus Bachler ganz spezielle Tage. Es ist das Heimspiel für den 27jährigen, der nur knapp 20 Kilometer vom Ring entfernt, in Unzmarkt beheimatet ist.

Klaus Bachler: „Es ist immer wieder ein schönes Gefühl, in deiner Heimat Rennen fahren zu können. Du nächtigst nicht in einem Hotel sondern in vertrauter Umgebung, du kennst die Leute dort, kennst auch viele Fans, die an die Strecke und ins Fahrerlager kommen, seit vielen Jahren. Es sind viele Verwandte, Freunde und langjährige Wegbegleiter dabei. Das erzeugt schon eine sehr schöne Atmosphäre. Deshalb freue ich mich auf sehr drauf.“

Ob sich das vielleicht am Wochenende ändert? Der bisherige Meisterschaftslauf im ADAC GT Masters spricht für Bachler und seinen Partner Timo Bernhard (D/KÜS TEAM75 Bernhard, Porsche 911 GT3 R) nicht wirklich dafür. Das Duo wurde von Experten– nach einer Bachler-Bestzeit beim Vortest – zum Kreis der Titel-Aspiranten gezählt. Was danach kam, waren vier Rennen mit vielen Problemen und Zwischenfällen gespickt. Andererseits gab es für Klaus in der Heimat schon Podiumsplätze im Porsche Carrera Cup, im Le Mans Cup – und auch im ADAC GT Masters . . .

Klaus Bachler: „Ich traue mir schon gar keine Prognose mehr abgeben. Bisher war der berühmte Wurm drinnen. Mal schauen, ob er sich in Spielberg verflüchtigt. Das Potential, um ganz vorne mitzufahren, haben wir. Was ich versprechen kann ist, dass ich wie immer alles reinhauen werde. Was dann herauskommt, werden wir sehen. Ich hoffe jedenfalls, dass viele Fans an die Strecke kommen.“



 
Klaus Bachler