Karl WendlingerBavariasports
  Reifenschaden stoppt Klaus Bachler  
 


Bei der 47. Auflage des 24h-Klassikers auf dem Nürburgring:

Reifenschaden in der Frühphase des Rennens
zerstörte Klaus Bachlers Ambition auf Spitzenplatz

Nicht nach Wunsch verlief für Klaus Bachler die 47. Auflage des 24h-Rennens auf dem Nürburgring: Schon nach rund zweieinhalb Stunden warf ein Reifenschaden am Porsche 911 GT3 R von Falken Motorsport den Steirer und seine Partner Martin Ragginger (Ö), Dirk Werner (D) und Jörg Bergmeister (D) aussichtlos zurück. Das Quartett beendete das Rennen schlussendlich am 21. Gesamtrang.

Der Reifenschaden war doppelt bitter, der er Mitte der Nordschleife passierte, und man daher rund 12 Kilometer zur Box brauchte. Insgesamt verlor man 45 Minuten. Zwar machte das Quartett im weiteren Verlauf mehr als 40 Ränge wieder wett, mehr war nicht mehr möglich.

Klaus Bachler: „Die Enttäuschung ist natürlich groß. Denn wir haben uns im Vorfeld dieses Rennens schon einiges ausgerechnet. Der frühe Reifenschaden hat uns aber aussichtslos zurückgeworfen. Das kann auf der Nordschleife immer wieder mal passieren. Pech war nur, dass wir noch so einen weiten Weg zurück an die Box hatten. Das holst du einfach nicht mehr auf.“

Doch der nächste Klassiker wartet bereits auf Klaus Bachler – und zwar am letzten Juli-Wochenende, wo im belgischen Spa das zur Blancpain-Series zählende 24h-Rennen über die Bühne geht. In dieser Meisterschaft liegt der Steirer aktuell an der vierten Stelle.



 
Klaus Bachler