Karl WendlingerBavariasports
  Bachler im Blindflug auf P 8  
 


Dritte Station zum ADAC GT Masters in Belgien:

Bachler/Ragginger in der Regenschlacht
von Spa nach „Blindflugrennen“ auf P 8

“Heute war ich nur Passagier, habe während meines
ganzen Stints nichts gesehen“, so der Steirer im Ziel
- Porsche-Pilot bleibt Zweiter der Gesamtwertung . .

Klaus Bachler und Martin Ragginger mussten sich heute beim sechsten Lauf zum ADAC GT Masters in Spa mit dem Schütz-Porsche 911 RSR mit Rang 8 begnügen. Den Sieg bei Dauerregen holten sich die Deutschen Asch/Ludwig (D/Mercedes), die damit auch ihre Führung in der Gesamtwertung ausbauen konnten, nun mit aktuell 109 Punkten 28 Zähler vor Bachler, der seinen zweiten Gesamtrang verteidigen konnte, liegen.

Nach einem Startabbruch wegen plötzlich einsetzenden Wolkenbruchs wechselte das Teilnehmerfeld die Pneus, beim Neustart waren Regenreifen angesagt. Nach drei weiteren Einführungsrunden (wegen der Wassermassen auf der Strecke) hatte Bachler bei ganz schwierigen Bedingungen am Start große Probleme mit der Sicht, verlor fünf Positionen, rutschte auf P 10, wenig später sogar auf P 11 zurück. Im weiteren Lauf arbeitete sich der Steirer trotz „Blindflug“ auf P 9 vor, verlor nach einem Ausrutscher bei Aquaplaning erneut eine Position. 24 Minuten vor Ende des verkürzten Rennens übergab Bachler an Martin Ragginger, der sich auf P12 wiederfand, bei immer besser werdenden Bedingungen aber noch einige Plätze gutmachen konnte, und schlussendlich als Achter über die Ziellinie fuhr.

Klaus Bachler: „Das war heute ein Wahnsinn, so ein Rennen habe ich noch nie erlebt. An und für sich fahre ich ja sehr gerne im Regen. Doch diesmal war es ein Horror. Rund um mich waren die Scheiben total angelaufen, alles war weiß – ich hab‘ gar nichts gesehen. Im Nachhinein muss ich froh sein, dass nichts passiert ist. Schade drum. Denn ich konnte zwar meinen zweiten Gesamtrang verteidigen, der Rückstand ist jetzt aber schon sehr groß.“

Die nächsten beiden Läufe zum ADAC GT Masters werden von 3. bis 5. Juli auf dem Lausitzring ausgetragen.



 
Klaus Bachler