Karl WendlingerBavariasports
  Bachler in Monaco trotz Crash auf Rang 2!  
 


Beim Jubiläumsrennen im Porsche Mobil 1 Supercup:

Klaus Bachler trotz Unfall in letzter Runde
in Monaco mit Rang 2 auf dem Podium!

Glück im Unglück für den Steirer bei seinem ersten Rennen
mit race:pro Motorsport – sein Crash löste Abbruch aus –
dadurch zählt aber das Ergebnis aus der Runde davor!

Unglaubliche Dramatik heute beim insgesamt 250. Rennen im Porsche Mobil1 Supercup – und ein Österreicher stand in Monaco bei Regen und ganz schwierigen Verhältnissen im Mittelpunkt: Klaus Bachler, von Position 2 gestartet, schwamm in der letzten Runde – auf Rang 2 liegend – förmlich von der Strecke, crashte in die Abgrenzung, verursachte damit einen Rennabbruch – der ihn wiederum auf das Podium zurück brachte. Denn durch den Abbruch zählt das Ergebnis aus der Runde davor. Heißt: Pole-Setter Matteo Cairoli (It) gewann, Bachler auf Rang 2, Michael Ammermüller (D) auf P3.

Nachdem der Regen zu Rennbeginn wieder stärker wurde, entschied sich die Rennleitung zu zwei Formationsrunden – danach wurde hinter dem Safety-Car gestartet. Matteo Cairoli und Klaus Bachler behielten ihre Top-Plätze, setzten sich gleich etwas vom Restfeld ab und hatten nach vier Runden bereits vier Sekunden Vorsprung. Dieser wurde dann aber wegen einer Safety-Car-Phase wieder zunichte gemacht. Eine Runde später ging es wieder im Renntempo weiter – mit Cairoli als Spitzenreiter und Bachler auf Rang 2. Wobei der Italiener schnell einen Vorsprung herausfuhr, und Bachler den zweiten Platz verteidigte. Gegen Ende des Rennens wurde der Regen massiv stärker – und führte zu vielen Zwischenfällen, da die Piloten fast von der Strecke schwammen.

In der letzten Runde erwischte es auch Bachler: Er schwamm in „Sainte-Devote“ voll auf, krachte kerzengerade in die Mauer, blieb dabei aber unverletzt. Das Rennen wurde daraufhin abgebrochen – Bachler dennoch als Zweiter gewertet!

Klaus Bachler: „Ich hatte volles Aquaplaning und damit keine Chance, den Unfall zu vermeiden. Das war schon sehr heftig. Mir ist nichts passiert, doch der Schaden am Auto ist schon sehr groß. Aber trotz eines Unfalls noch auf das Podium zu kommen, ist auch nicht alltäglich. Noch dazu in Monaco. Grundsätzlich muss ich sagen, dass wir auf nasser Strecke noch nicht soweit sind. Da müssen wir noch hart daran arbeiten. Aber alles in allem war es ein guter Auftritt, bei dem auch die Ergebnisse gepasst haben.“



 
Klaus Bachler