Karl WendlingerBavariasports
  Keine Punkte in der Lausitz  
 


Bei der zweiten Station zum ADAC GT Masters 2017:

Klaus Bachler: Viel Pech und keine Punkte
in der Lausitz – „Alles sehr ärgerlich . . .“

Rätselraten nach dem Qualifying, gestern schon zu Beginn aus
dem Rennen geboxt, heute nach Technik-Problem ohne Chance

Keine Punkte für Klaus Bachler, seinen Partner Alex MacDowall (GB) und das Team Schütz Motorsport bei der zweiten Station zum ADAC GT Masters auf dem Lausitzring. Gestern wurde man schon kurz nach dem Start unverschuldet aus dem Rennen geboxt, heute war es ein technischer Defekt, der das Duo um Punkte brachte.

Der Wochenend-Film: In den freien Trainings lief noch alles nach Plan, im ersten Qualifying war Bachler gestern auf Pole-Kurs, ehe er im letzten Sektor, in denen es viele Gerade gibt, Zeit verlor, am Ende P 10 belegte. Das Samstag-Rennen war dann nur von kurzer Dauer. Denn schon in Runde 1 krachte ein Konkurrent in den Porsche von Bachler – was nicht nur das Out, sondern auch einige Schäden am Auto bedeutete. Die Schütz-Truppe hatte Schwerarbeit, brachte das Auto aber heute früh zum zweiten Qualifying an den Start. Doch Alex MacDowall kam bereits nach einer Runde an die Box – ein Folgeschaden machte sich breit. Fazit: Das Duo musste von der letzten Position (28) ins Rennen. MacDowell fuhr den ersten Stint, kam vor auf 23, übergab dann an den Steirer, der seines Zeichens weitere 10 Plätze gutmachte, und schlussendlich als 13. über die Ziellinie fuhr.

Klaus Bachler: „Alles sehr ärgerlich. Das begann schon gestern im Qualifying. Ich weiß nicht, wieso ich im letzten Sektor die Zeit verloren habe. Denn für mich war es eine tolle Runde. Die einzige Erklärung ist, dass ich keinen Windschatten hatte. Über den Rest gibt’s nicht viel zu sagen. Mit dem letzten Startplatz waren wir heute natürlich chancenlos. Das ist letztendlich in meinem Stint noch 10 Ränge gutmachen konnte, ist nur ein schwacher Trost.“

Nächster Einsatz am Wochenende bei 24h-Klassiker in der Eifel!

Die nächste Chance auf eine Spitzenplatzierung gibt es für Klaus Bachler schon am kommenden Wochenende, wo er mit Frikadelli Racing auf einem Porsche 911 GT3 R bei den traditionellen 24-Stunden vom Nürburgring im Einsatz ist. Seine Partner dabei sind Michael Christensen (DK), Lucas Luhr (D) und Norbert Siedler (Ö).



 
Klaus Bachler