Karl WendlingerBavariasports
  Klaus Bachler in der Eifel auf P6!  
 


Steirer nach 24h-Klassiker in der Eifel total happy

Klaus Bachler & Co. nach fehlerlosem
Rennen als starke Sechste abgewunken!

Trotz großer Probleme mit den Reifen landete das Team
Frikadelli Racing nach ganz starker Leistung im Spitzenfeld
- dazu bester Porsche, Bachler/Siedler beste Ösi-Piloten!

Ende gut, alles gut - so könnte man das Fazit von Klaus Bachler nach den 24-Stunden am Nürburgring ziehen. Der Steirer eroberte heute mit seinen Kollegen Michael Christensen (DK), Lucas Luhr (D) und Landsmann Norbert Siedler auf dem Porsche 911 GT3 R von Frikadelli Racing beim traditionellen Klassiker in der Eifel den hervorragenden 6. Gesamtrang!

Dazu wurde das Quartett bestes Porsche Team, Bachler/Siedler die erfolgreichsten Piloten aus Österreich . . .

Dabei begann das Wochenende für Bachler & Co. eigentlich alles andere als positiv. Denn nach den freien Trainings bewahrheitete sich die Befürchtung, das man mit den Michelin-Reifen nach dem neuen Reglement nicht wirklich kompetitiv sein kann.

Fast wie zum Trotz boten dann die vier Piloten im Rennen eine heroische Leistung, zeigten sich wie die gesamte Mannschaft von Frikadelli fehlerlos. Lange Zeit um Rang 9 unterwegs, wurde das Quartett gegen Ende des Rennens auch belohnt: Rund 30 Minuten vor Schluss setzte an einigen Stellen der berüchtigten Nordschleife Regen ein. Das Team gab daraufhin die Order aus, auf Regenreifen zu wechseln - es sollte die goldrichtige Entscheidung sein - Bachler & Co. holten kontinuierlich auf, landeten schlußendlich nach 24 beinharten Stunden am sechsten Gesamtrang - der Jubel im Frikadelli Team kannte keine Grenzen . . .

Klaus Bachler: „Ganz ehrlich - ich habe so ein Rennen in meiner ganzen Karriere noch nie erlebt. Deshalb bin ich jetzt einfach nur total happy. Wir haben über 24 Stunden keinen Fehler gemacht - und gegen Ende hat auch noch das Team mit den Regenreifen die perfekte Entscheidung getroffen. In Anbetracht der Tatsache, dass wir aufgrund der Probleme mit den Reifen im Grunde chancenlos waren, fühlt sich der sechste Platz fast wie ein Sieg an. Wir können heute alle sehr stolz sein."



 
Klaus Bachler