Karl WendlingerBavariasports
  Nach kurzem Heimspiel ab nach Le Mans!  
 


Nach Horror-Crash seines Partners Alex MacDowall:

Nur kurzes Heimspiel für Klaus Bachler –
jetzt volle Konzentration auf Le Mans!

Porsche nach argem Crash in Spielberg schwer beschädigt –
MacDowall zur Beobachtung im Krankenhaus Judenburg
Steirer fliegt heute zum 24h Klassiker nach Frankreich

Das Heimspiel von Klaus Bachler war gestern nur von kurzer Dauer: Nach einem Horror-Crash seines Partners Alex MacDowall beim fünften Lauf zum ADAC GT Masters auf dem Red Bull Ring in Spielberg wurde der Schütz-Porsche 911 GT3 R derart beschädigt, dass an ein Rennen heute nicht zu denken war. Der Engländer, der sich nach einer Berührung mit einer Konkurrenten drehte und in der Boxenmauer heftig einschlug, konnte das Wrack zwar selbstständig verlassen, wurde aber nach einem Check im Medical Center zur Beobachtung ins Krankenhaus Judenburg gebracht, Stunden später wieder entlassen, und verbrachte die gestrige Nacht zu Hause bei Klaus Bachler.

Klaus Bachler: „Das wichtigste ist, dass Alex diesen Unfall halbwegs gut überstanden hat. Nach Studium der Zeitlupen meine ich, dass es eine unnötige Aktion des Audi-Piloten war. Er ist dafür auch bestraft worden. Für das Team ist das natürlich eine Katastrophe, denn der Schaden ist sehr groß.“.

Jetzt warten die 24-Stunden von Le Mans!

Bereits heute Abend fliegt Klaus Bachler nach Frankreich, wo am kommenden Wochenende mit den 24-Stunden von Le Mans das wohl geschichtsträchtigste Langstreckenrennen der Welt auf dem Programm steht.

Für den Steirer ist es sein drittes Antreten bei dieser Kult-Veranstaltung. Er wird mit Khaled Al Qubaisi (ARE) und Stèphane Lemeret (BEL) einen Porsche 911 RSR des deutschen Teams Proton Competition pilotieren.

Nach dem gelungenen Testtag am letzten Wochenende freut sich der 25jährige natürlich tierisch auf seinen Einsatz:

Klaus Bachler: „Der Testtag hat verdeutlicht, dass wir auf einem sehr guten Weg sind. Wir werden uns jetzt die kommenden Trainings voll darauf fokussieren, das Auto optimal für das Rennen abzustimmen. Die Gegnerschaft ist naturgemäß wieder groß. Doch wenn wir drei über die Gesamtdistanz hoch konzentriert sind und auch in punkto Defekten ein wenig Fortune haben, könnte ein sehr gutes Ergebnis herauskommen.“

Programm, Le Mans:

Montag, 12. Juni:                 Technische Abnahme

Dienstag, 13. Juni:               Foto-Shooting, Autogramm-Stunde

Mittwoch, 14. Juni:              Freies Training (16-20 Uhr), Qualifying 1 (22 – 24 Uhr)

Donnerstag, 15. Juni:          Qualifying 2 (19-21 Uhr), Qualifying 3 (22-24 Uhr)

Freitag, 16. Juni:                  Fahrer-Parade in der Innenstadt (17.30-19 Uhr)

Samstag, 17. Juni:               Warm Up (9-9:45 Uhr), Rennstart um 15 Uhr



 
Klaus Bachler