Zu Toto Wolff
  16. Juni 10: Matura geschafft!  
 

16 06 10

Der Steirer hat seine schulische Pflicht erfüllt:

Gratulation, Klaus Bachler – Matura
geschafft, jetzt angehender Ingenieur!

 Jetzt fiebert Klaus seinem Motorsport-Comeback entgegen

Gratulation, Klaus Bachler! Der Steirer hat seine schulische Pflicht erfüllt – und seit gestern ist es fix: Matura geschafft, der Titel „Ingenieur“ ist der nächste Schritt. Dafür müsste Bachler aber jetzt zwei Jahre beruflich engagiert sein. Geht es nach Klaus, wird das aber noch einige Zeit dauern. Denn jetzt fiebert er erst einmal seinem Motorsport-Comeback entgegen . . .

Wir erinnern uns – vor zweieinhalb Monaten der schwere Crash in Hockenheim – mit Wirbel- und Knöchelbruch als Folgeerscheinungen. Doch auch bei der Reha zeigte Bachler seinen Ehrgeiz und seine kämpferischen Qualitäten. Fazit: Die Fortschritte sind enorm, die Fitnesskurve zeigt steil nach oben . .

Das beweisen auch die Checks, die der Schützling von Toto Wolff und Willi Dörflinger zuletzt bei Heinrich Bergmüller in Wien gemacht hat. Auf dem Ergometer kann er bereits wieder voll trainieren, nur das Laufen macht noch einige Probleme – vor allem von den Pulswerten her. Aber auch das soll sich schnell ändern:

Klaus Bachler: „Ich bin jetzt einmal total glücklich, dass ich die Matura positiv abschließen konnte. Das hat mir schon etwas Druck gemacht. Doch ab sofort werde ich mich voll auf mein Comeback im Motorsport konzentrieren und hart daran arbeiten. Wenn es irgendwie möglich ist, möchte ich noch im Juli einen Testtag absolvieren. Das ist mein Ziel. Ob es realistisch ist, werden die nächsten Wochen zeigen. Ich werde jedenfalls alles dafür tun.“

Vor zwei Wochen war Bachler erstmals wieder auf einer Rennstrecke – auf dem Hockenheimring bei einem Lauf zum ATS Formel 3 Cup, wo er ja heuer hätte fahren sollen! „Dieser Besuch war ehrlich gesagt, mit sehr viel Gefühlen verbunden. Vor allem, als ich an der Stelle war, wo der Unfall passiert ist. Aber es war auch sehr schön, wieder einmal live dabei zu sein und viele Freunde zu treffen“, sagt Klaus, „das nächste Mal, wenn ich auf eine Rennstrecke komme, möchte ich aber wieder selbst fahren.“

Nachsatz: Einen neuen Helm hat er jedenfalls schon . . .